Neuausrichtung des öffentlichen Rechnungswesens

Die Petersen + Co GmbH verfügt über die Erfahrungen bei der Einführung der Doppik in Kommunalverwaltungen aus rund 150 Projekten in Landkreisen, Städten und Gemeinden, Amtsverwaltungen mit Software-Produkten wie C.I.P., OK-FIS, H+H, Infoma, SAP, AB Data, Mach und MPS.

projektverlauf


Unser in der Praxis bewährtes Einführungsmodell umfasst den Gesamtprozess und beinhaltet u.a. folgende Teilleistungen:

In der Projektinitiierung wird der Erfolg des Projektes gesichert, indem die Projektziele, die Projektorganisation, die Ressourcen sowie der Managementplan unter Berücksichtigung der örtlichen Situation definiert werden.

Durch die Analyse werden u.a. die Grundlagen für die Erfassung und Bewertung des Vermögens und der Sonderposten sowie für die Produktdefinitionen erarbeitet. Analysiert werden u.a. vorhandene Inventarverzeichnisse, Kataster, ALB/ALK-Daten, kamerale Haushaltspläne.

Zu Beginn des Projektes steht die Grundsatzentscheidung an, ob der Lieferant des kameralen Systems eine geeignete doppische Version anbietet. Sollte dieses nicht der Fall sein unterstützen wir Sie bei dem gesamten Auswahlverfahren. Auf Grundlage bestehender Pflichtenhefte werden die Anforderungen festgelegt und das Auswahlverfahren in Gang gesetzt. Wir haben bisher rd. 10 Auswahlverfahren durchgeführt.

Die Erfassung und Bewertung des Vermögens und der Schulden sichern wir entweder durch Schulung, praktische Einweisung und kontinuierliche Begleitung des Projektteams oder wir übernehmen die konkrete Erfassung und Bewertung nach Aktenlage (u.a. durch Rechnungen, Verwendungsnachweise) oder mittels anerkannter und mit den jeweiligen Landesvorschriften abgestimmter Ersatzwerte.

Wir unterscheiden dabei insbesondere folgende Vermögensbereiche:

  • unbebaute Grundstücke,
  • bebaute Grundstücke,
  • Infrastrukturvermögen (u.a. Straßen, Abwasser, Regenwasser, Bauwerke)
  • das bewegliche Vermögen
  • die Sonderposten

Die Erfassung der Schulden umfasst u.a. die Ermittlung der Rückstellungen. Die Verbindlichkeiten werden im Rahmen der Erstellung der Eröffnungsbilanz erfasst und bewertet.

In einem zweistufigen Verfahren entwickeln wir sehr effizient gemeinsam mit den Führungskräften die Produkte. Hierfür beträgt der Gesamtaufwand  ein bis zwei Tage und beinhaltet u.a. praktische Hilfen (Vorlagen) für die Beschreibungen und notwendigen Stellenverteilungen.

Hier erfolgt die Schulung und praktische Anleitung für die notwendige Überleitung der kameralen Haushaltsstellen auf die Produkte und Konten und die Umsetzung unter Berücksichtigung der jeweiligen Finanz-Software.

Wir haben ein Schulungskonzept entwickelt, das sich in der Praxis bewährt hat und 7 Zielgruppen und 6 Schulungsmodule enthält.

Hinsichtlich der Organisation erläutern wir die Vor- und Nachteile einer dezentralen und zentralen Buchhaltung. Wir beschreiben mögliche Abläufe und treffen konkrete Aussagen hinsichtlich des Personalumfangs für die Geschäfts- und Anlagenbuchhaltung.

Es gibt Kommunen, die die Eröffnungsbilanz vor dem Doppik-Betrieb erstellt haben wollen. Dieses ist jedoch faktisch nicht möglich, da ein Großteil der Bilanzpositionen erst nach dem Stichtag zum Echtbetrieb ermittelt werden können.

Mittels einer Checkliste wird die zeit- und sachgerechte Erstellung sichergestellt. Durch die Checkliste identifizieren wir gemeinsam mit unseren Kunden alle relevanten Sachverhalte, geben konkrete Anleitungen zur Abarbeitung, erstellen einen Projektplan mit Verantwortlichkeiten und Zeitplänen und sichern die prüfungssichere Dokumentation.

In vergleichbarer Art und Weise helfen wir auch bei der Erstellung des ersten Jahresabschlusses.

Gesamtabschlüsse unterstützen wir von der Projektinitiierung bis zur Erstellung aller einzelnen Teile. Dabei werden die internen Verflechtungen der Kernverwaltung mit allen öffentlich-rechtlichen oder privatrechtlichen Betrieben der Kommune eines Jahres konsolidiert.

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